Ausbildungsplätze Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik

Unsere Ausbildungsplätze für den Ausbildungsstart August 2011 haben wir besetzt. Für einen Ausbildungsbeginn im Jahr 2012 richten Sie bitte Ihre Bewerbung ab Dezember 2011 schriftlich per Post an uns.

Ausbildungsplätze

Wir bilden aus:

Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Eine Ausbildung in den Elektrohandwerken soll vor allen Dingen eines: Eine gute Grundlage für eine gute Arbeit im Betrieb sein.
Die 3 ½-jährige Ausbildung erfolgt im Wesentlichen im Handwerksbetrieb und in der Berufsschule. Besondere Fähigkeiten werden auf Lehrgängen im Berufsbildungszentrum (FBZ) der Handwerkskammer vermittelt.

Im 1. Ausbildungsjahr (berufliche Grundbildung) lernen unsere Auszubildenden entsprechend dem Ausbildungs-Rahmenplan beispielsweise:
was beim Planen der Arbeitsabläufe zu berücksichtigen ist,
wie man Werkzeug, Materialien und Ersatzteile disponiert und
wie man mechanische, elektromechanische, elektrische und elektronische Baugruppen und Geräte zusammenbaut, verdrahtet und in Betrieb nimmt.

Die berufliche Fachbildung im 2. bis 4. Ausbildungsjahr vermittelt unter anderem:
was bei der Anwendung komplizierter technischer Unterlagen (z.B. Verdrahtungs- und Anschlusspläne) zu beachten ist,
wie Energieverteilungsanlagen (Starkstromanlagen), Antennen-, Breitband-Kommunikationsanlagen, Erdungs- und Blitzschutzanlagen, Beleuchtungs- sowie Kompensations- und Ersatzstrom-Versorgungsanlagen installiert, geprüft, in Betrieb genommen und Instand gesetzt werden,
wie im Rahmen von Mess-, Steuer- und Regelanlagen unterschiedliche Programme nach vorgegebenen Produktionsabläufen erstellt, geprüft und angewendet werden,
wie Anlagen der Prozesstechnik installiert werden, Störungen analysiert und behoben werden und wie elektrische Be- und Verarbeitungsmaschinen aufgestellt, angeschlossen und in Betrieb genommen werden.

Neben der Praxis ist das berufliche Fachwissen sehr wichtig: Sicherheit am Arbeitsplatz, Umweltschutz, Energiesparmaßnahmen, Datenschutz, Lesen und Anwenden technischer Normen sowie Bestimmungen.

Am Ende des 2. Ausbildungsjahres wird eine theoretisch-praktische Zwischenprüfung durchgeführt.
Die Ausbildung schließt mit der Gesellenprüfung ab.

Der genaue Ausbildungsrahmenplan ist erhältlich beim Zentralverband der Deutschen elektro- und informationstechnischen Handwerke (ZVEH), dem Landesinnungsverband Niedersachsen/Bremen der Elektrohandwerke in Hannover oder einfach im Internet unter www.zveh.de.

Nach abgeschlossener Berufsausbildung gibt es berufliche Ausübungsmöglichkeiten in den Betrieben des Elektrohandwerks, im Elektrohandel, in Betrieben des Bau- und Ausbaugewerbes sowie in Betriebsstätten von Industrie- und Handelsunternehmen, Behörden und Energieversorgungsunternehmen.

Im Rahmen der beruflichen Weiterbildung gibt es vielfältige Qualifikations- und Spezialisierungsmöglichkeiten:
Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren wie zum Beispiel Leistungselektronik, Mess- und Regeltechnik, speicherprogrammierbare Steuerungen, Kommunikations-, EDV-Datennetz- und Gebäudetechnik.

Nach entsprechender Berufspraxis ist auch eine Aufstiegsfortbildung zum Techniker für Elektrotechnik und zum Elektrotechnikermeister möglich.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend.